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2001 - "Hier sind Sie richtig"
Regie: Ulrich Kofler
Zum Inhalt:
Mann gesucht!
Aber nicht nur einer, nein, gleich vier Männer werden benötigt, um die
turbulente Verwechslungskomödie "Hier sind Sie richtig"
von Marc Camoletti in Gang zu bringen.
Mitglieder der Theaterkiste Lengmoos laden im Vereinsaal "Peter Mayr"
in Lengmoos zur Premiere ein.
Die Konstellation:
Malerin Johanna (Claudia Obkircher)
und Inge (Kathrin Militzer Loacker), ihres Zeichens Pianistin,
wohnen zur Untermiete bei der Grandam Gerlinde (Agnes Mair).
Vierte Dame im Bunde ist das Hausmädchen Berta (Ute Spögler).
Alle haben das gleiche Problem: Sie suchen einen Mann - allerdings zu
völlig unterschiedlichen Zwecken. Johanna braucht ein Aktmodell für
ihr neuestes Bild, Inge benötigt dringend Klavierschüler, um ihre
finanzielle Lage aufzubessern, Gerlinde, die das Leben in der Stadt
leid ist, sucht einen Mieter für ihre Wohnung, und Berta möchte
endlich den Mann ihres Lebens kennenlernen. Alle geben eine
Zeitungsannonce auf, um ihrem Glück ein wenig auf die Sprünge zu
helfen. Sie tun dies allerdings ohne das Wissen ihrer
Mitbewohnerrinnen, und so kann das Verwirrspiel seinen Lauf nehmen -
denn natürlich gerät keiner der jungen Männer an die richtige Frau.
Camolettis Dialoge sind
Paradebeispiele missglückter Kommunikation. In der
Annahme, dass sie über denselben Sachverhalt sprächen,
verhandeln die Personen über Details wie die Bezahlung
oder die Lage der Wohnung. Da wundert sich die
Vermieterin, dass das Aktmodell (Hanspeter Mayr)
die Miete stündlich abrechnen will, und der
Wohnungssuchende (Werner Hohenegger) ist erstaunt,
dass man heutzutage zuerst seinen Körper zur Schau
stellen muss, um als Mieter akzeptiert zu werden. Der
Heiratskandidat (Egon Wenter) ist schockiert, dass
eine alte Jungfer ihn zum Manne möchte und er für diese
Zumutung auch noch 600.000 Lire im Monat zahlen soll, und
der angehende Klavierschüler (Alfred Niederstätter)
wundert sich über die neuen Übungsmethoden, denn er
wird von der Malerin zwecks Tauglichkeitsprüfung in eine
römische Toga gesteckt. Ein weiteres verwirrendes Moment
ist die Abkürzung V.S.F., die alle Frauen an den Schluss
ihrer Anzeige gestellt haben. Die Bedeutung ist aber
jeweils eine gänzlich andere. So werden die Missverständnisse
auf die Spitze getrieben. Der Hieb gegen den inflationären
Gebrauch von Kürzeln in unserer Zeit sitzt. Regie führt
Ulrich Kofler. Er inszenierte zuletzt beim
Theaterverein Gries die Komödie "Taxi, Taxi"
von Ray Conney.
Fotogalerie der Aufführungen
Broschüre zum Download (PDF):
Programm
Plakat
Die Termine der Aufführungen:
| Sa, 10.11.2006 |
20:30 Uhr |
Premiere |
| So, 11.11.2006 |
20:30 Uhr |
Aufführung |
| Fr, 16.11.2006 |
20:30 Uhr |
Aufführung |
| So, 18.11.2006 |
18:00 Uhr |
Aufführung |
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Jeweils im Vereinshaus von Lengmoos am Ritten |
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